Volleyball – DJK HÜTHUM-BORGHEES GEGEN KEMPENER TV II

Nach einer teilweise chaotisch verkorksten Saison trafen wir uns viertel nach sechs an unserer Halle und machten uns auf den landschaftlich reizvollen Weg – vorbei am Kalkarer Wunderland und entlang des Rheins – ins gut 75 Minuten entfernte Hüthum/Emmerich. Wir näherten uns der Halle von der Rückseite und nahmen so nebenbei das schöne Außengelände in Augenschein. Die Halle selbst präsentierte sich uns in einer Aulaaufmachung mit Bühne und längs angeordneten Deckenpaneelen und Lichtleisten, die eine wahre Herausforderung für unsere Augen waren. Vielleicht spielt sich auch deshalb die Heimmannschaft meist nicht parallel zum Netz ein.
Wir begannen im ersten Satz mit der Aufstellung Heike, Christian, Diana, Peter N., Niklas, Claudia und dem ersten Aufschlag auf der Bühnenseite. Dass diese Hallenhälfte mit Schaukel und Turnringen gut bestückt war, stellten wir leider allzu schnell fest. Wie der Endstand von 25:12 gegen uns zeigt, haben wir uns präsentiert, als hätten wir schlagartig alle Volleyballkenntnisse vergessen. Hüthum schlug kurze Bälle in den Drei-Meter-Raum oder pritschte lange Bälle Richtung Grundlinie, während wir viel zu zaghaft agierten und einfach keinen einzigen harten Angriff schlagen konnten. Der Trainer mochte gar nicht mehr hinschauen und attestierte seiner Nummer 5 sie habe wohl den Aufschlag Zuhause vergessen. Folglich appellierte er gestenreich an unser aller Kampf- und Risikobereitschaft.
Der zweite Satz begann damit wesentlich hoffnungsvoller und mutiger, was bei dem sehr weichen Ball durchaus eine Herausforderung war, denn die Angriffs- und Aufschläge gerieten eher mal fluffig als hart. Steffen kam für Peter aufs Feld. Wir spielten nun mit mehr Biss und Siegeswillen und auch wesentlich präsenter und konzentrierter – Lars Ansage wirkte also. So konnten wir unseren zahlreichen Gegner in den schönen maigrünen Trikots unter Druck setzen und erspielten uns im Zuge der Ballgewöhnung einen Vorsprung. Den zweiten Satz gewannen wir dann mit 17:25.
Im dritten Satz spielten überdies Daniel und Andreas und wir nahmen den regulären Seitenwechsel nach den ersten acht Siegpunkten in Anspruch, um dem hinderlichen Deckengedöns zu entgehen. Mit 21:25 gewannen wir ebenso diesen Satz und erfüllten damit für den Abend Dianas sehnlichsten Wunsch, das letzte Spiel der Saison zu gewinnen. So war das Spiel in 1:2 Sätzen mit 63:62 Bällen das unsrige.
Wie wir im anschließenden Freundschaftssatz zeigten, konnten wir auch mit mehreren Spielerwechseln – um allen Spielerfahrungen zukommen zu lassen – gewinnen :) Damit ist dann mal wieder klar, dass wir nur mit einer hohen Spielerbeteiligung über viele zusätzliche Tagesturniere weitere Praxiserfahrungen sammeln können und müssen!
Die anschließend aufgesuchten Duschen waren zwar von Anno Tuck, aber super: viele Duschköpfe, reichlich Wasser und schön warm; es war eine Atmosphäre wie in der Dampfsauna :)) Die Rückfahrt endete nach einem Zwischenstopp bei Maces und über die Autobahn gegen Mitternacht an unserer Halle. Und heute drücken wir unserer Mixed I ein vorletztes Mal in dieser Saison alle Daumen!

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