TSV Wachtendonk 2
gegen
Kempener TV I

Nach dem Gute-Laune-Spiel der Mixed II vom Vortag machten wir uns kurz nach halb acht auf den Weg ins nahe Wachtendonk. Es wurde für den Tabellenverfolger TSV Wachtendonk 2 mit 71:61 Bällen ein Sieg in zwei Sätzen, bei dem die Mixed I nur den dritten Satz mitnehmen konnte.

Wachtendonk begann mit der Angabe und dem ersten Punkt, bevor Lars mit seinen Angaben das Polster zum 1:6 bereitete. Mit guten Angriffen von Ben und Lars, sowie erfolgreich genutzten Dankebällen und weiteren Angaben bauten wir unseren Vorsprung auf 3:13 aus. Es wurde gut geblockt und gesichert, jeder sprang für den anderen ein, die Hallenhöhe wurde ausgenutzt, 7:15. Doch nun machten sich die diversen Erkältungen des Winters bemerkbar und Wachtendonk kämpfte sich heran, 9:16, 14:17, 16:18, 20:22. Oha, das wurde nun zum Krimi 20:23, nur noch zwei Punkte bitte! Doch es kam noch Pech dazu wie man an zu langen und ins Netz geschlagenen Angriffen sah und schon war der erste Satz zu unseren Ungunsten mit 25:23 beendet.

13 - WaWa2 - KTVI - Einspielen

3:0, na das fing gar nicht gut an, aber schnell stand es 4 beide 🙂 Doch gegen eine solche Mannschaft kann man sich keine schlechten Annahmen und Pässe leisten, wenn man harte Angriffe erfolgreich schlagen und nicht nur reagieren will. Rasch stand es nach dem Kempener Chaos 12:4. Es ging ein bisschen hin und her 18:6, 18:9, 20:10, 22:11, 23:13 und mit dem zweiten Satz von 25:13 ging das Spiel an Wachtendonk.

Schon wieder stand es 3:0, Lars machte Angaben der schwer zu nehmenden Art, 3 beide, unser Doppelblock hatte Erfolg, es gab schön gestellte Bälle, etwas Glück dabei, Sarah machte prima Angaben, 6:10, Ben haute drauf 8:12. Ha, das war doch mal wieder hoffnungsvoll. Okay, 12 beide, da muss mal wieder ein Überraschungsangriff her – 13:14 und nach einer weiteren Finte stand es 15:18. Es gab klasse Angaben und wir bauten auf 18:23 aus. 21:23, na das wurde schon wieder eng, doch mit den letzten beiden Angaben machten wir den Sack mit 21:25 zu und nahmen diesen dritten Satz gegen einen fairen Gegner mit.

TV Issum 2
gegen
Kempener TV II

Mit 42:75 Bällen in 0:3 Sätzen – zu 10, zu 16, zu 16 – gewann die Mixed II ihr Spiel in Issum, zu dem wir mit der Spitzenbesetzung von 11 Spielern und 3 Begleitern aufliefen. Die Halle präsentierte sich in rundum angenehmer Atmosphäre und wohliger Temperatur.

Die ersten Einzweidrittel-Sätze spielten wir in der Startaufstellung 1 Steffen, 2 Diana, 3 Claudia, 4 Christian, 5 Rüdiger, 6 Heike. Niklas coachte mit Sarahs Unterstützung unter Bens Obhut 😉 Entgegen der Generalprobe am Montag war viel Bewegungs- und Einsatzfreude dabei – Claudia wuchs über sich selbst hinaus und agierte spielbestimmend. In den ersten beiden Sätzen lagen wir mit durchschnittlich 5 Punkten überwiegend in Führung. Dann kamen Birgit und Andreas rein und im dritten Satz Jude und beide Peters, so dass jeder seine Spielanteile bekam. Auf diese Weise konnte Heike dann auch wieder mal als Angreifer von der Vier spielen.

Durch diese massive Auswechslung gab es einen kleinen Spieleinbruch, denn der dritte Satz begann sehr chaotisch und wir lagen immer mindestens 2 Punkte zurück. Bei 14 beide hatten wir dann endlich Gleichstand und Niklas wechselte noch mal und ließ Diana stellen. Es war ein nettes, lustiges Spiel mit vielen Lachern gegen einen netten Gegner, die Anfeuerung von der Bank und die Stimmung waren echt prima 🙂 So, dass wir auf dem Rückweg noch einen Stopp bei Mäces einlegten, um die gute Stimmung vollends auszukosten.

Emmericher TV2
gegen
Kempener TV 2



Am 02.02.2016 fand das Auswärtsspiel der Mixed II in Emmerich statt. Mit Ach und Krach haben wir es tatsächlich geschafft, drei Frauen und drei Männer zusammenzukriegen. Obwohl wir so viele männliche Kandidaten in unserer Mannschaft haben, trugen sich ganze drei in die Liste ein. Ein absolutes Desaster, auch wenn der Spieltag ausnahmsweise an einem Dienstag stattfand, konnte man ruhig ein bisschen mehr Bereitschaft erwarten. Letztendlich sind Claudia, Niklas, Diana, Steffen, Rüdiger und Heike zum Spiel angetreten. Ersatzspieler standen uns nicht zur Verfügung.
Obwohl wir in der Konstellation noch nie gespielt haben, klappte es überraschend gut. Claudia und Heike fungierten als Steller, Niklas und Steffen starteten vorne auf den Positionen 2 und 4, Rüdiger und Diana auf Position 5 und 1.
Wir hatten zunächst Angabe, Diana machte unseren ersten Punkt. Emmerich hielt ganz gut mit, zwischenzeitlich stand es unentschieden 3:3. Steffen machte anschließend zwei gute Aufschläge und wir führten mit 5:3. Leider glich Emmerich schnell wieder aus. Es war kein hochklassiges, aber sehr ansehnliches Spiel. Nach dem 8:8 legten wir richtig los. Durch tolle Aufschläge von Diana, erfolgreiche Angriffen von Steffen und Niklas führten wir mit 15:8. Eigentlich ein recht beruhigender Vorsprung, doch Emmerich wurde stärker. Wir vergaben Aufschläge und unsere bis dahin gute Annahme wackelte. Durch zwei gute Angriffe von Steffen führten wir wieder mit 19:14. Unsere teilweise schwache Annahme bzw. das ungenaue Zuspiel zum Steller machte den Gegner stark und dieser kam auf 18:19 dran. Letztendlich gewannen wir verdient und mit großem Kampf und Einsatz mit 25:22. Tolle Leistung.
Der zweite Satz begann mittelmäßig, zwischenzeitlich lagen wir mit 10:14 und 11:15 zurück. Niklas legte eine tolle Aufschlagserie hin und wir gingen mit 17:15 in Führung. Rüdiger blockte gut, aber Emmerich holte bis auf 19:19 auf. Es war ein superspannendes Spiel, jeder hätte gewinnen können, keine Mannschaft gab auf und es stand immer wieder unentschieden. Beim 25:26 nahm unser Trainer eine Auszeit und gab wertvolle Tipps, wie wir das Spiel für uns entscheiden konnten. Niklas machte mit seinem tollen Aufschlag einen wichtigen Punkt und den erfolgreichen Abschluss zum 28:26 bescherte uns Rüdiger. Es war ein Wahnsinnsspiel, bei dem niemand aufgab.
Nach den ersten beiden siegreichen Sätzen wollten wir den dritten natürlich auch für uns entscheiden. Die Motivation war hoch. Anfangs sah es auch recht gut aus, durch tolle Angaben von Steffen führten wir mit 9:6. Doch dann wurden unsere Annahmen schwächer, der Ball ging an die Decke oder ins Aus, die Aufschläge landeten im Netz. Aber wir gaben nicht auf. Niklas machte einen guten Angriff zum zwischenzeitlichen 13:13 und wir hatten wieder Hoffnung. Diese währte jedoch nicht lange. Wir spielten zunehmend unkonzentriert und unsicher, Missverständnisse häuften sich, keiner ging zum Ball. Schade, schade, schade. Trotz großem Kampf und Einsatz aller Spieler verloren wir den letzten Satz mit 17:25.
Alles in allem war es ein erfolgreicher Abend mit einer notgedrungen neu geformten Mannschaft, die eine tolle Leistung gezeigt hat. Absolut sehenswert, leider hatte kaum einer Interesse am Spiel teilzunehmen. Vielleicht beim nächsten Mal.

Kempener TV I
gegen
TV Rees

Nachdem wir nun in einer Woche zweimal nach Emmerich fahren mussten, stand diesmal das Spiel gegen die siebenköpfige Mannschaft aus Rees in eigener Halle an. Niklas und René bildeten das Schiedsrichterteam.

während Piet und Leonie sehr souve11 - KTV-TVRees - 4 - Schulpflichtenrän am Anschreibertisch agierten,

 

 

 

 

11 - KTV-TVRees - 3 - Fanbank

 

 

die Fanbank wurde von Steffen und Rüdiger besetzt und später durch Christian, Claudia und Jonas verstärkt. Die Mixed I trat in bewährter Formation mit Ben, Lars, Assi, Sarah, Jens und Daniela an.

 

 

 

Den ersten Aufschlag machte Ben und die ersten beiden Punkte Rees in seinen schwarz-roten Trikots.

Einschlagen

Doch dann schlug Lars mit einer 6er-Serie auf, Jens wurde seinem Ruf als Flummi gerecht, blockte schön, schlug direkt und retour und schon stand es 6:2 für uns. Doch auch Rees als Tabellenzweiter zeigte, dass sie Volleyball spielen können 6:3, 8:4, 9:5, 9:6, nun ging es krimihaft weiter 9 beide, 11 beide, 12 beide usw. bis 20 beide. Es gab gut, aber auch zu lange oder ins Aus, gesetzte Aufschläge, gut verwandelte Dankebälle von Jens und Lars, Bens 3-Meter-Raum-Angriffe, Missverständnisse, schlechte Annahmen, tolle Doppelblocks von Sarah und Ben, gut gestellte Bälle – halt von allem etwas und dabei eine laute Fanbank. Dani machte 5 Aufschläge bis es 24:21 stand, doch wir nutzten erst den zweiten Satzball zum Satzgewinn mit 25:22.

 

Einschlagen_1

 

 

Seitenwechsel – wieder machte Rees den ersten Punkt, bevor Lars seine Aufschlagserie mit 10 Bällen durchziehen konnte. 10:1 welch ein Vorsprung. Dankebälle, Angriffe, Blocks, Assis Lupfer, Asse, unannehmbare Aufschläge, alles dabei – mal erfolgreich, mal nicht, 18:9. Rees startete durch 18:14, schöne, lange Ballwechsel 19:15, 22:17, 24:20, Pech, Bens Angriff besiegelt das 25:21 und damit den Spielgewinn 🙂

Rees erbat scherzhaft die Auswechslung unseres Aufschlagsspielers, doch Lars startete eine erneute Serie mit Assen oder der unannehmbaren Art – 8:1. Sarah machte als „Überläufer“ Furore, Jens hatte mit Rettungsversuchen neue gute Tricks auf Lager 12:6, doch nun ließen die Reeser nicht mehr viel zu und holten auf 12:11. Jetzt reichte es aber, alle noch mal konzentrieren bitte 16:12, 17:13, 17:14, Lars wiederholte seine Serie und Sarahs Angriff gingt erst nach einem Touch ins Aus 25:14.

Kurz zusammengefasst war es ein 3-Satz-Sieg mit 75 zu 57 Bällen gegen einen netten und fairen Gegner, der von Lars 6 Angabenserien mit 39 Angaben befeuert wurde, von denen er sich nun zwei Wochen lang erholen will 😉

Emmericher TV 1
gegen
Kempener TV I

Während die Handballer in Polen ihren überraschenden Siegeszug mit einem 25:23 über die favorisierten Dänen und so mit dem Einzug ins EM-Halbfinale gegen Norwegen krönen sollten, gab Lars nach regnerischer, fast 1½ stündiger Fahrzeit als Tagesziel aus: einfach spielen, konzentrieren, gut annehmen und harte, gezielte Angriffe schlagen.

Ben schlug als erster auf und begründete unsere Führung zum 0:5 🙂 dazu schlug Sarah einen ersten Angriff bevor Emmerich den ersten Punkt zum 1:5 machte. Nach Lars’ schönem Angriffsschlag zum 1:6 kam er an die Angabe und Jens griff erfolgreich von der Vier an – 1:8. Nach Emmerichs Auszeit, Assis Angaben, Doppelfehler, Angriffen von Ben und Jens stand es 4:12 und Emmerich brachte sich wieder ins Rennen. 10:15 ‑ das Ergebnis zu langer Angaben, ins Netz geschlagener Angriffe oder guter Angabe, auf deren Rückpass man aber nicht gefasst war. 10:16 und Assi servierte nun teilweise unannehmbare Angaben, trotz ETVs zweiter Auszeit bis zum 11:20, als es plötzlich chaotisch und ein Doppelfehler gepfiffen wurde. Auch Lars’ Sprungaufschlag wurde bemängelt, weil er außerhalb der Aufschlagzone anlief, doch die Regel lautet: Im Moment des Schlages oder des Absprungs zu einem Sprungaufschlag darf der Aufschlagspieler weder das Spielfeld (einschließlich der Grundlinie) noch den Boden außerhalb der Aufschlagzone berühren. Nach dem Schlag …“ – also alles regelkonform. Jens griff erfolgreich an 12:22 und war an der Angabe. Ben holte mit seinem Block direkt den Punkt zum 13:25 und somit den Satzgewinn. Schon hier sah man, dass wir – trotz fehlender Spielvorbereitung am Montag wegen anderer unaufschiebbarer Termine oder Verletzungen – das Spiel Tabellenletzter gegen Tabellenzweiter dominierten.

Unser zweites Tagesziel lautete „weiter geht’s“ und Emmerich, insgesamt kämpferischer, begann mit der Angabe und dem ersten Punkt. Gepunktet wurde nun wechselseitig bis zum 11 beide und wir sahen gute und schlechte Annahmen, Pässe und Angriffe, bei den Angaben gab es Asse, dazwischen eine Auszeit und Steffen gab als 7ter Mann weiterhin den lautstarken Profianfeuerer. Einen Formeinbruch kann es ja schon mal geben, aber das sollte nicht so bleiben – 11:14, 13:16, 15:18 nun wurde es wieder etwas chaotisch und zu viele Angriffe landeten im eigenen Netz – 18 beide. Da kam dann Assi mit ihren fiesen Angaben 18:20, aber ETV spielte schließlich auch noch mit, doch auch die setzten schon mal was ins Netz 19:21. Bens Superangriff 20:22 brachte Jens wieder zur Angabe, derer er sofort zwei unannehmbare auftafelte 20:24. Satzball! Obgleich der nächste Angriff ins Aus ging, servierte ETV ins Netz und der zweite Satz war mit 21:25 ebenfalls der unsrige und das Spiel schon mal gewonnen 🙂 was Niklas entsprechend zeichnerisch kommentierte.

N9 - Zeichnungun galt Spaß haben und das Spiel weiter dominieren, nicht nachlassen. Ben begann wieder mit den Angaben und Lars lupfte mal eben einen Ball rüber 0:1. 2:3, das haben Ben, Dani und Lars hervorragend gerettet 🙂 2:5, 3:11, 5:13, Seitenwechsel, 6:14, 7:18, guter Angriff in die 5er‑Ecke, Ball zwar gerettet, aber trotzdem Punkt gegen uns, Pech 9:18. Ben reichte es jetzt und er schlug unerbittlich zum 9:19. 10:20 Lars an der Angabe, Doppelfehler, Jens Angriff 11:22, ETVs Annahme im Netz 11:23, Lars rettete, Jens stellte, das sah klasse aus, aber unsere Annahme landete im Netz 14:23, 15:24. Einen Punkt noch, denkste, 18:25, weil die Emmericher Nerven bei der letzten Angabe flatterten, Sack zu.

Mit 52:75 Bällen in 0:3 Sätzen alles in allem ein schönes, sehenswertes, für die Mixed II gutes Anschauungsspiel. Die Rückfahrt verlief mit viel Erzählen, Assis Apfelsinenspalten und einem Zwischenstopp bei Mäces, so dass wir etwa viertel vor Mitternacht in Kempen zurück waren.

Und nächsten Dienstag geht es für die Mixed II auf in dieselbe Richtung mit hoffentlich ähnlichem Erfolg.

Kempener TV II
gegen
SV 19 Straelen

Das Spiel am Montagabend haben wir mit dem Spielergebnis 21:25, 18:25, 17:25 in drei Sätzen verloren :(( Die Konzentration war nicht immer die höchste, deshalb wurden gerettete Bälle viel zu häufig nicht mehr weitergespielt. Angriffe wurden nicht durchgezogen bzw. stattdessen oft so Irgendwieluschibälle gelegt. Dabei war schon gut Bewegung auf dem Feld und die Grundstimmung gut, wir hätten alle drei Sätze genauso gut gewinnen können. Von der Mixed I waren zur Unterstützung Sarah als Schiri mit Ben und Lars als Coach da.

Volleyball – Weihnachtsturnier 2015

Wie jedes Jahr geht es los mit der Versklavung 😉 aller Familienmitglieder für die intensiven Vorarbeiten zum Weihnachtsturnier, das um 19 Uhr starten soll. Eine halbe Stunde vorher geht’s dann mit den Vorbereitungen an der Halle los, während in der Geschäftsstelle für festlich gedeckte und dekorierte Tische zum Weihnachtsessen gesorgt wird.

Lars erklärt kurz den Ablauf des Weihnachtsturnierabends, weist nochmals auf die Wichtigkeit der Verkleidungspflicht für jeden Spieler hin und lässt 3 Würfel zur Auslosung der 4 Teams rumgehen. Es sind zwei der üblichen Würfel 1-6 und ein Würfel Du-Ich-Wir :

 

Team 1 

Niklas, Diana, Peter, Lara, Assi

Team 2

Rüdiger, Jude, Jens, Andreas, Stefan

Team 3

Lars, Dani, Matthias, Heike

Team 4

Claudia, Ben, Christian, Sarah, Markus

 

Alle Teams spielen in folgenden vier Varianten gegeneinander:

  1. mit verdeckender Plane zwischen den beiden Spielfeldern und Angabe von unten
  2. mit Schnur etwa 1 Meter über dem Netz und Angabe von unten, die ohne Berührung über die Schnur, während alle anderen Bälle zwischen Netz und Schnur hinüber, gespielt werden müssen
  3. mit einem Mini-Volleyball
  4. mit einem historischen weißen Volleyball, der sich echt schwer anfühlt

Die ungewöhnlichen Rahmenbedingungen bei den einzelnen Spielen fordern die Hirnzellen heraus und sorgen für Situationskomik und manchen Lacher. Nebenbei werden Matthias und Heike schnell noch in Sachen Verkleidungsdeko kreativ. Gegen halb zehn räumen alle auf und hüpfen schnell unter die Duschen. Währenddessen Leonie und Jonas als erfahrene Protokollchefs und Anschreiber die elendig lange und komplizierte Rechnerei mit erspielten Punkten, Deko-Pluspunkten und Verkleidungsmuffel-Minuspunkten :( durchführen, bis die genauen Platzierungen feststehen.

Gegen zehn treffen wir uns anschließend in der so schön weihnachtlich dekorierten Geschäftsstelle wieder, wo es erstmal Limo oder Sekt zum Anstoßen bei belegten Brötchen gibt. Nun werden auch die erspielten Punkte bekannt gegeben, wobei die Verkleidungspluspunkte oder -minuspunkte stark zu Buche schlagen und entscheidend zur Rangfolge beitragen. Da wir viel Spaß haben, gibt es Applaus für jedes Team bevor es mit leckerer Kürbis- und Wildpilzsuppe weitergeht. Unerwartet klopft es – der Nikolaus mit Engel Leonie kommt herein und liest, manchmal stirnrunzelnd, aus seinem goldenen Buch über die Taten der einzelnen Spieler und erteilt so manchen fachkundigen Rat. Der Engel verteilt Rotkäppchen gleich die prall gefüllten Tüten mit Sekt für mehr Spritzigkeit, Monster Energy Zero gegen Müdigkeit und zur Aufmerksamkeitssteigerung, Winter-Zauber-Schokolade um die Fans künftig mit Siegen zu verzaubern, Zitronen-Halsbonbons damit die Spieler stimmgewaltig bleiben, Vitamin-C-Brausetebletten vorbeugend zur Fitnesserhaltung, Cruspis-Erdnüsse für herzhafte Angriffe, ChocOlé-Sticks um die Kalorienspeicher aufzufüllen, eine Aloe Vera-Feuchtigkeitsmaske damit wir nicht so leicht alt aussehen, Mini-Likör um die Hemmschwelle für gezimmerte Angriffe zu senken und festlich winter-weihnachtliche Servietten mit Weihnachtsfigürchen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Himmelsgesandten sich an die Weihnachtsfeier 2012 bei Carmen erinnerten – der Trainer zehrt heute noch davon 😉  Zum Nachtisch folgen Assis leckere Geburtstagsrundendesserts: Apfelsinen mit Joghurtcreme, Himbeeren unter türkischem Joghurt und Schokoladenmousse. Danach gibt es noch das Trainergeschenk mit einem Marken After Shave – er vermutet damit eine Anspielung auf sein letztens ungebügeltes Trikot, vermisst aber ein 72-Stunden-Deo „ein Schelm, wer Böses dabei denkt“ 😉  Ganz nach dem Motto: „Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr wünscht Dir Dein Lieblingstrainer Lars“ zeichnet er selbst den Einen oder Anderen für besondere Dienste mit Mon Chéri-Pralinen, die er selbst so liebt, oder anderer Edel-Schokolade aus. Und so endet wieder einmal eine illustre Runde mit Aufräumen, Spülen, Umarmungen und vielen guten Wünschen.

Wir wünschen all unseren Fans ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

 

 

Volleyball – Mannschaftstour 2015 nach Heiligenhafen

Lustige volleyballlastige :-) Mannschaftstour 2015 nach Heiligenhafen im November

 

Letztes Wochenende (20. – 23. 11.) vor Advent ganz im Zeichen von Entspannung und Abschalten vom üblichen Alltag ist diese Mannschaftstour geplant. Dani, Sarah, Ben, Jens, Jude und Matthias treffen sich Freitag etwa viertel vor vier in aller Frühe bei Claudia & Lars zum Autopacken – und als endlich auch Diana einfliegt, starten wir doch noch sehr rechtzeitig um 354 Uhr zu unserer Tour mit Ziel Heiligenhafen. Obwohl wir einige Regengebiete durchqueren, kommen wir gut voran und Lars steuert viertel nach sechs die Raststätte Wildeshausen-Süd zur ersten kurzen Pause an. Gegen halb acht finden wir im Dunstkreis Hamburgs den ein oder anderen kleinen Stau, doch schon um halb neun sind wir zur Pippipause in der Gegend um Sierksdorf an der Lübecker Bucht und kurz nach neun passieren wir das Ortseingangsschild Heiligenhafen. Dem schon legendären Ablauf von Biereinkauf und Lottoschein ausfüllen nach sitzen wir viertel vor elf in der FISCHHALLE am Hafen und genießen unser Frühstück. Danach beziehen wir so langsam die beiden Appartements der OSTSEERESIDENZ SCHWARTZ am Steinwarder und richten uns mit viel Spaß ein, bevor wir am Nachmittag für dreieinhalb Stunden im AKTIVHUS beachen. Unser Abendessen nehmen wir gegen acht in WEINIGEL’S FÄHRHAUS an der gegenüberliegenden Hafenseite ein. Zurück wird es jetzt ganz gemütlich und wir lassen diesen Tag mit viel Erzählen, ACTIVITY, Knabberspaß und Herumgealbere ausklingen.

Der Samstag beginnt ganz gemütlich mit Frühstück um zehn und Präsentübergabe an unseren Reiseleiter, der sich damit zu manchen Dönekes hinreißen lässt. Dieser Tag steht ab mittags ganz im Zeichen des Volleyballspiels. Zuerst geht es für vier Stunden in die Beacharena wo Jude als Mister Energy durch seine fulminante Art für Spaß sorgt. Nach dem Duschen, Saunieren, einem Imbiss und Sporttaschen für die Halle packen, machen wir uns auf den Weg nach Fehmarn, wo wir die befreundeten Kings-Volleyballer zu einem Turnierabend besuchen. Wir spielen um den fiktiven Fehmarn-Fun-Cup in zwei ausgeglichenen Viererteams gegen zwei Sechserteams und hoffen natürlich gut abzuschneiden 😉 Zum letzten Just-for-fun-Spiel mischen wir kräftig durch, so dass die überwiegende Mixed I als Sechserteam gegen die Crème de la Crème der Kings und die beiden anderen Mannschaften ostholsteinisch-niederrheinisch gemixt gegeneinander spielen. Wir haben viel Spaß, dank des Inhalts der mitgebrachten DEBEUKELAER-Kiste gut zu futtern und lachen uns über manche unfreiwillige Einlage schlapp.

Das Ergebnis lässt sich schon am nächsten Tag unter https://www.facebook.com/SG-Hail-Mary-Kings-SV-Fehmarn-TSV-Heiligenhafen-651049054926523/ in folgendem Eintrag nachlesen:

SG „Hail Mary King’s“ SV Fehmarn & TSV Heiligenhafen

Gestern hatten die Kings Besuch von den befreundeten Beachvolleyballern des Kempener TV. Die Besuche haben inzwischen Tradition und es wurde zum 2. Mal ein freundschaftlicher Fun Cup ausgetragen, bei dem auf beiden Seiten auch der Nachwuchs aufgestellt wurde.

Die Plätze 1 und 3 gingen an die Gäste, das anschließende Spiel der Spitzenspieler konnten die Kings für sich entscheiden.

Wir bedanken uns bei unseren Kempener Freunden und freuen uns auf eine Fortsetzung….

Wieder zurück im Apparthotel gibt es erstmal Sarahs Hirten- und Käsesuppen und wir lassen den Tag mit einer laaangen lustigen und zugleich gemütlichen Nacht ausklingen, endlich haben wir einmal Zeit zum Erzählen, denn im Training ist unser Trainer da eher unerbittlich 😉 Trotzdem kommt das Volleyballspielen nicht zu kurz, schließlich ist Sitzvolleyball paralympische Disziplin :-) vielleicht nicht gerade im Wohnzimmer. Aber mit Limo, Bananen-Weizen, Eierlikör und Xuxu geht vieles, sogar Rücken einrenken. Die Bezeichnungen alter Mann und alter Sack avancieren zu Insidern, geauso wie Ist die Suppe schon aufgetaut? Willst du fahren? oder Wo ist der Autoschlüssel?

Der Sonntag beginnt mit stürmischem Wetter ebenfalls mit Frühstück um zehn und anschließendem Beachen, diesmal können wir die Beachhalle sogar ganztägig nutzen. Hinterher haben wir wieder einmal Sand in jeder Ritze. Da unsere Getränkevorräte zur Neige gehen, machen wir uns per Mannschaftsbus auf um Nachschub zu ordern. Ein Unternehmen, das sich Sonntagnachmittags eher schwierig gestaltet, aber am Ende dennoch von Erfolg gekrönt ist. Dabei steuern wir auch gleich ZUM ALTEN SALZSPEICHER um die Tischreservierung für das heutige Abendessen vorzunehmen. Wir stellen fest, diese Mannschaftstour ist superlustig, hat aber ein Manko, es ist eisig kalt draußen. Doch dafür hält der Himmel heute besonders schöne Farben bereit und die stürmische See mit einem einzigen eifrigen Surfer zwingt immer wieder zum Hinschauen. Da kann man gar nicht anders als einen Spaziergang zu machen und sich durchpusten zu lassen. Das Abendessen, bei dem schon der Bestellvorgang manchen Lacher produziert, gestaltet sich sehr gemütlich bis kuschelig in einer Atmosphäre mit salzkristallhaltigen Accessoires, die dem Restaurantnamen Tribut spenden. Pappsatt beschließen wir diesen letzten Abend ähnlich den vorhergehenden und so mancher nutzt die Gelegenheit durch LARS-VOLLEY-REPORT zu schmökern.

Montag – diesmal frühstücken wir etwas eher, denn wir müssen noch packen, spülen, die Betten abziehen und die Appartements besenrein hinterlassen. Nebenbei signieren wir noch das grüne Trikot für Lars und um halb zwölf  sitzen alle im Auto. Wir machen einen erneuten Versuch bei der Wasserschutzpolizei vorbeizuschauen. Aber wir müssen uns mit einem Stadtbummel oder einem Hafenspaziergang begnügen, ehe wir um halb eins endgültig die Heimreise antreten. Die Rückfahrt verläuft zügig, hält aber den einen oder anderen Stau für uns bereit, weil der gesamte Verkehr beispielsweise hardcore von drei Spuren direkt auf eine wechseln muss. Im Umkreis von Hamburg sehen wir mit Schnee bestäubte Landschaften und unter Wasser stehende Wiesen, auf denen man vielleicht Schlittschuhlaufen könnte. Kurz vor drei machen wir in Grundberg-Süd eine Kurzpause bevor es eine Kuchenfahrt wird, denn mit knurrendem Magen wird mancher eventuell unleidlich. Viertel vor sechs wird es vor den Duisburger Brücken nochmals stauig, aber schon gegen sechs können wir Sarah absetzen und gegen sieben halb acht sind die meisten wieder Zuhause.

Volleyball – Mixed I Kempener TV I – SV Neukirchen

Vor Spielbeginn wurde der Trainer etwas nervös ob des Gedankens zwei Spieler zu wenig zu haben. Doch kurz vor Spielbeginn war das Team vollständig und alles wieder im Lot :-) Lars verkündete nun bester Laune, dass er nach drei verlorenen Spielen heute jeden Ball haben und siegen wolle.

Wir hatten das erste Aufschlagsrecht und begannen auf der 1 mit Ben, 2 Lars, 3 Assi, 4 Sarah, 5 Jens und 6 Daniela. Ben begründete mit seiner Angabenserie direkt ein 6:0 bevor Neukirchen die erste Auszeit nahm. Nach dem Herrenspiel am Montag sah das richtig gut aus – viel Bewegung, viel Bereitschaft und viel Spaß von allen, wir sahen gute Annahmen und gute Ballrettungen, denn auch Neukirchen agierte gut, brachte die Bälle zurück ins Spiel, griff an und machte 4 Punkte in Folge zum 6:4, bevor sie ihre Angabe ins Netz setzten 7:4. Jetzt wurde es spannend, denn die eine oder andere Angabe auf beiden Seiten wurde nicht regelgerecht rübergebracht, der gegnerische Angriff flutschte durch unseren Block und schon stand es 10:8. Beim 11:8 machte Jens eine Bilderbuchangabe, doch es wogte ein wenig hin und her – Angriff, Block, Sicherung, Angabe – Glück und Pech lagen doch nahe beieinander. 14:12, 14:16, 16 beide, 16:17, 17 beide, 18:17, zweite Neukirchener Auszeit, 19:17, 19:18; 19 beide – da war er wieder der Ausgleich :-)  Es gab schöne Angriffe, aber auch übermotivierte, die im Aus landeten, Netzrollerangaben zu unseren Gunsten 20:19 und dann gaben sich alle wieder einen Ruck 21:20, Ben schlug perfekt in den 3-Meter-Raum 22:20 und der Gegner ins Aus 23:21. Daniela machte die letzte Angabe und Neukirchen den Angriff ins Netz 25:21. Damit war der erste Satz der unsrige :-)

Das Schiedsrichterduo Claudia und Steffen – mit Leonie und Jonas als Anschreiber und an der Anzeigentafel – pfiff zum zweiten Satz. Diesmal machte Neukirchen direkt den ersten Punkt, bevor Lars mit seinem Angriff punktete und sich die Angabe zur 10er Serie inklusive 4 Assen erspielte – 10:1. Wir waren obenauf, wenn auch die eine oder andere Angabe ins Netz ging, so sahen wir Bens super und Lars mitunter geschlenzte Angriffe, Sarahs beträchtlichen Einsatz und Assis erfolgreiche Finte Richtung Grundlinie, Danielas Angabe, die die Neukirchener an die Decke passten, Jens erfolgreich verwerteten Dankeball und schon stand es 22:7. Die Fanbank probte mit wachsender Begeisterung „zu – zu – klatsch – klatsch“ und Assi servierte unannehmbar zum 25:8 und damit zum Spielgewinn. Nach diesem kurzen und kurzweiligen Satz kredenzte Assi dann ihre legendären Apfelsinenspalten.

Den dritten Satz begannen wir mit 0:1 über 3:1, 4 beide, 5 beide etwas gemäßigter. Ab dem 7:9 gegen uns bekam Neukirchen Oberwasser mit guten Angriffen und deren blonde Dame schlug eine Serie von 7 Bällen zum 7:15 bevor die achte Angabe im Aus landete. Kempen wachte auf und kämpfte sich auch mit Danielas 6er Serie zum 13:15 zurück. Doch wie im richtigen Leben, kaum lobt man sie, ist der nächste Punkt dahin 13:16. Doch nun machten wir die Angabe, sogar mit einem Ass auf die Linie und es stand 16 beide, wir waren wieder dran. Jens machte seinem Ruf als Flummi alle Ehre und es war wieder viel Bewegung auf dem Feld. Der Krimi ging nun über 17 beide, 19 beide, 22:20, 22 beide, 23 beide, 24:23, also Satzball für uns, 24 beide, 25 beide, 26:25 und 27:25 zum umkämpften Sieg. Mit 77:54 Bällen errangen wir diesmal einen Drei-Satz-Gewinn in einem wirklich sehenswerten Spiel. Gewinnen macht eindeutig mehr Spaß!

Volleyball – Kempener TV Herren – TuS Uedem Herren

Kurz nach acht begann das zweite Spiel unserer erst in dieser Saison formierten Herren-Mannschaft gegen die lautstarken 7 Uedemer Herren, es sollte sehr deutlich die ungewohnten Herausforderungen offenbaren. Die Netzhöhe – im Vergleich zu den Mixedspielen – mit 8cm mehr erfordert Angriffsschläge in verändertem Winkel, wenn sie nicht zu lang werden sollen. Auch die Angaben verlangen eine an die Netzhöhe und Grundlinie angepasste Flugbahn. Das Spiel gestaltet sich insgesamt härter und damit schneller, man muss also mit höherer Konzentration und Bewegungsbereitschaft agieren. Ebenso sind die Flummifähigkeiten stark gefordert um Angriffsbälle auch gezielt in den 3-Meter-Raum schlagen zu können und andrerseits einen 3er-Block mit gut stehender Sicherung in Stellung zu bringen.

Nach der Einspielzeit begannen wir auf der 1 mit Ben, 2 Niklas, 3 Lars, 4 Jens, 5 René und 6 Stefan, so dass Ben bei eigenem Aufschlagsrecht die erste schöne Angabe machte 1:0. Jens erspielte mit seinem Angriff das 2:1, doch Niklas konnte eine Angabe nicht rüberbringen 2:2, was Uedem auch prompt mit einem gezielten Pritscher zum 2:3 nutzte, bevor Lars beim 3 beide an die Angabe kam. Mit seinen Angaben und Renés Angriff gingen wir nun mit 7:3 in Führung und Uedem nahm eine Auszeit. Die nächste Angabe landete im Aus und der Angriff im Block, Uedem setzte seinerseits einen guten Angriff und wir den unsrigen ins Netz 7:10 :-(  Doch auch Uedems Angabe ging ins Netz 9:11. Wir konnten wieder hoffen und sahen einen sehr schönen Konter von René 11:12, der dann auch sogleich gute Angaben rüberbrachte. Wir hatten unseren Krimi, denn Uedem stand gut und schlug unerbittlich drauf. Niklas schlug kräftig in den Block, so dass der Ball im Aus landete, Aufholpunkt für uns zum 12:15. Doch dann gingen Angriffe ins Netz, die Linie wurde übertreten, die Annahme war schlecht, schon wieder 12:19 gegen uns. Niklas nahm von oben an 13:19, René machte Angaben, Jens schlug in die lange Ecke 14:19. Wieder ein Einbruch – Angriffe ins Aus, fehlende Sicherung 15:24 und damit Satzball gegen uns. Wir sahen einen guten Angriff und Niklas schöne Angabe 17:24, bevor Uedem uns mit seiner Auszeit erfolgreich aus dem Konzept brachte und den ersten Satz mit 17:25 mitnahm.

Seitenwechsel und Sarah – laut Andreas als Co-Trainerin – kam pünktlich um Uedems wirksame Angabe mitzuerleben 0:1. Wir nahmen zwar den Netzroller erfolgreich an, doch Missverständnisse brachten uns ein 1:5 ein. Nun machten wir wechselseitig Punkte bis es 5:10 stand, das ging in etwa so weiter bis zum 7:16, 9:17, 11:19. Trotz großem Einsatz fanden wir kein wirkungsvolles Rezept 11:24, schon wieder Satzball gegen uns. Noch einmal volle Konzentration und ein wenig Glück, aber wir gaben den zweiten Satz mit 14:25 ab.

Wir stellten um auf 1 René, 2 Lars, 3 Stefan, 4 Ben, 5 Jens und 6 Niklas. Das Schiedsgericht Claudia und Jonas, mit Matthias und Steffen als Linienrichter sowie Leonie und Daniela als Anschreiber pfiffen den dritten Satz an. Conny, Julia, Sarah, Jude und Andreas probierten sich in verschiedenen Anfeuerungsvariationen, doch es begann mit 0:1 über 1:4. 2:8. Jens erfolgreicher Angriff, bessere Annahmen und Pässe auf Stefan; Bens, Jens und Niklas gute Angaben und weitere Angriffe von René und Lars brachten uns in einer Aufholjagd zum 13:10 nach vorn. Es sah gut aus 16:14 – oh 17 beide, 18 beide, jetzt punktete Uedem 18:20, 19:20, sie machten leider einen guten Angriff in den 3-Meter-Raum, 20 beide. Jens und Niklas blockten gut 21:20, es wurde wieder ein Krimi. 21:24, anstatt zu stellen, wurde der Ball locker ins Netz gelegt und so ging auch der dritte Satz mit 21:25 an Uedem.

So ist nach dem 3-Satz-Verlust und 52:75 Bällen zu sagen, dass unsere Herren, das gezielte Schlagen und saubere Annehmen mit präzisen Pässen um punktgenau stellen zu können, künftig erheblich stärker trainieren sollten, was übrigens auch dem Mixed-Spiel zugute kommen wird 😉  Dieses verlorene Spiel zeigt, dass Übungen im Training nicht nur 100 sondern gar 1000mal richtig gemacht werden müssen bis sie im Automatismus ablaufen. Nur so bleibt auch bei aller Anstrengung das Lächeln im Gesicht und der Spaß am Spiel, den wir uns erhalten wollen. Ferner brauchen wir eine gut besetzte und vernehmbare Fanbank, die unbedingt von unserer Jugend trainiert werden sollte, denn der starke siebte Mann gibt, wie wir schon oft erfuhren, den Motivationsschub, den es braucht um den halben Schritt mehr zu gehen, den Sack zuzumachen oder das Blatt zu wenden.

Und schon am Mittwoch geht es weiter mit der Mixed I in eigener Halle gegen SV Neukirchen.